Gemeinsam stark!
Die KiPPE beim Straßenzeitungskongress in Berlin
Mehr als 50 VertreterInnen von insgesamt 28 Straßenzeitungen trafen sich am 10. und 11. April in der taz-Redaktion in Berlin zum gegenseitigen Austausch mit MitarbeiterInnen von professionellen Tages- und Wochenzeitungen sowie einer Werbeagentur. Eingeladen hatte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Stuttgarter Straßenzeitung Trott-war sowie die taz im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Die KiPPE schickte zwei Mitarbeiterinnen in die Hauptstadt, die mit vielen neuen Anregungen und Impulsen zurückkehrten.
Schon zu Beginn des Kongresses, während der großen Vorstellungsrunde wurde deutlich, wie unterschiedlich Straßenzeitungen in Hinblick auf ihr Konzept, die Rahmenbedingungen, die inhaltliche Ausrichtung und formale Gestaltung sind. Der Anspruch, als Sprachrohr für die VerkäuferInnen zu fungieren und als professionelle Zeitung wahrgenommen zu werden, war jedoch allen gemein. Professionalisierung war auch das Stichwort für die VeranstalterInnen des Kongresses, die deshalb die JournalistInnen etablierter Medien und Werbefachleute als GesprächspartnerInnen und ReferentInnen eingeladen hatten. Im Rahmen der darauffolgenden Diskussionsrunde über die Darstellung von Armut und sozialer Ausgrenzung in den Medien wurde neben Kritik und Vorbehalten gegenüber Straßenzeitungen auch deren ungeheures Potential hervorgehoben. So ermutigte Christiane Grefe, Reporterin der Wochenzeitung DIE ZEIT, StraßenzeitungsmacherInnen dazu, weiterhin Journalismus von unten zu betreiben, ungewöhnliche Themen aufzugreifen sowie noch radikaler und lauter zu sein, ohne dabei jedoch unsachlich zu werden. Ebenso wurde in der Authentizität ihrer Beiträge eine Chance für die Straßenzeitungen gesehen. [...]

Verzweifelt – versoffen – wohnungslos? – ist das die Zukunft der Menschen, die an den Rand der Gesellschaft geraten? Und ist man erst „versoffen“ und dann wohnungslos oder verliert man erst die Wohnung und fängt dann an zu trinken? Diesen schwierigen Fragen stellte sich das Friedensgebet in der Nikolaikirche am 29. März 2010. Es sind Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt. Alles ist möglich. Und alles kann auch ganz anders sein.
Weit über seine Stadtgrenzen hinaus ist Leipzig als Musikstadt bekannt. Viele berühmte Komponisten haben hier gelebt und gewirkt: Bach, Mendelssohn Bartholdy, Schumann, Telemann, Wagner, Brahms und andere haben die Metropole an der Pleiße weltbekannt
Wer kennt das Bild nicht. Eine Menschentraube, die sich vor Supermärkten, Läden oder an Haltestellen versammelt hat, um sich zu unterhalten und gemeinsam zu trinken. Das kann ein Anblick sein, der für manche störend erlebt wird oder zu Verunsicherung führen kann.