logo2016

„LEIPZIG BEWEGT“

Rückblick auf den 3. Leipziger Fotomarathon

Es war ein schöner Tag im September, die Sonne schien, kaum Wolken am Himmel. Es ging zum Fotomarathon. Treffpunkt… Warte, nicht so schnell. Meinst du nicht wir sollten unseren Lesern erst einmal einen Einblick geben, worum es überhaupt geht? – Also ich beginne mal. *Räusper* Dass wir, der Fotokurs der KiPPE-Medienwerkstatt, eine Begeisterung dafür hegen, verschiedene Thematiken fotografisch umzusetzen und festzuhalten, muss wohl kaum erwähnt werden. Nun ergab es sich, dass drei von uns die Chance erhielten, und selbstverständlich auch ergriffen, am Leipziger Fotomarathon teilzunehmen. Dieser spezielle Wettlauf feierte vor drei Jahren seine Premiere in Leipzig und findet seitdem jährlich statt.

Treffpunkt in diesem Jahr war der historische Wartesaal im Leipziger Hauptbahnhof. Als wir ankamen, herrschte schon ein mächtiges Getümmel. Streng genommen, befanden sich knapp 200 Fotografiebegeisterte vor Ort. Einige standen in Gruppen und tauschten sich aus, andere standen allein, wirkten konzentriert und gingen ihre Ausrüstung durch. Für uns hieß es erst einmal, uns anzumelden. Wir zeigten unsere Eintrittskarte und erhielten eine Startnummer. All jene die sich bereits angemeldet hatten, waren gut an den Stoffbeuteln zu erkennen, die es dazu gab und ein paar Aufmerksamkeiten für uns Teilnehmer beherbergten. Der offizielle Beginn der Veranstaltung war auf 10 Uhr angesetzt und so standen alle dichtgedrängt in den Startlöchern für einen kamerabewaffneten Lauf durch die Stadt. So auch wir. Aber noch war ein wenig Zeit. Wir sprachen über unsere Erwartungen für diesen Tag und dann ging es schließlich los.

Nach der Begrüßung und ein paar erklärenden Worten zum Ablauf, wurden uns auf dem Weg zum Ausgang die ersten zwei Themen, die es fotografisch umzusetzen galt, überreicht: „Miteinander, Füreinander“ und „Weggefährten“. Insgesamt warteten sechs Themen auf uns, zuzüglich eines auf Freiwilligkeit basierenden Sonderthemas. Doch das erste Foto sollte die jeweilige, zur Identifikation nötige, Startnummer sein, auf die chronologisch die Themenbilder folgen sollten. An dieser Stelle gäbe es da noch die vorgegebenen Rahmenbedingungen zu erwähnen. So durften sich auf jeder Speicherkarte, die am Ende des Tages vom Organisationsteam eingelesen werden würde, maximal diese acht Fotos befinden, zwangsläufig in der richtigen Reihenfolge und nicht nachbearbeitet. – Sonst drohte eine Disqualifikation. Soviel zu den detaillierten Details.

In Zentrumnähe wurden verschiedene Stationen aufgebaut, die zu bestimmten Zeiten angelaufen werden sollten und an denen, neben dem Erhalt der weiteren Themen, auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Es galt also die ersten beiden Fotos in den Kasten zu bekommen und dann gleich die erste Station aufzusuchen, die sich im Johannapark befinden sollte. Dort warten die Themen „Wildnis in der Stadt“ und „Pulsierendes Leipzig“. Wir waren über den gesamten Zeitraum zu dritt in der Gruppe unterwegs und besprachen uns über Ideen und Vorschläge zu den nicht immer ganz einfach umzusetzenden Thematiken. Es war eine echte Herausforderung für Körper und Geist – der Kopf qualmte uns förmlich. Mir jedenfalls. Zum Einen der Aspekt einer möglichst interessanten und kreativen bildnerischen Umsetzung (also eigentlich der eigene Anspruch) und gleichzeitig der Zeitdruck, der im Nacken saß, die unterschiedlichen Stationen im vorgegebenen Zeitrahmen anzulaufen … eben ein echter Marathon! Zum Glück hatten wir unsere treuen Drahtesel an unserer Seite. Am Ende blieben uns noch ein paar Minuten Zeit, die wir damit verbrachten, ein wenig auf der Sachsenbrücke auszuspannen und die letztendliche Auswahl unter den entstandenen Bilder zu treffen – was auch nochmal richtig Nerven kostete – bevor es zurück zum Bahnhof ging, wo wir uns bis spätestens 18 Uhr wieder einfinden sollten. Dort angekommen, übergaben wir unsere Speicherkarten. Wir hatten es geschafft. Und waren auch geschafft. [...]

Wendebiografien

Ein Sprung ins kalte Wasser - Historiker Dr. Jörn-Michael Goll zu Wende und Einheit

Der geschichtsträchtige Umbruch in den Jahren 1989/90 bewegte die ganze Welt und alle Deutschen. Für die meisten Ostdeutschen war er lebensverändernd. Angefangen von den ambivalenten Emotionen, die das Ende des alten Systems auslösten bis hin zu den ganz faktischen Einschnitten, die aus der Einheit hervorgingen wie die immens ansteigende Arbeitslosigkeit und der Geburtenknick. Dr. Jörn-Michael Goll forscht an der Universität Leipzig u.a. zur Alltagsgeschichte im geteilten Deutschland. Die KiPPE sprach mit ihm über die Bedeutung von Wende und Wiedervereinigung für die Ost-, aber auch die Westdeutschen.

KiPPE: In diesem Herbst jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 25. Mal: Wie hat sich der Alltag für DDR-Bürgerinnen und -Bürger damals verändert?
Dr. Jörn-Michael Goll: Das war für sie eine totale Veränderung. In erster Linie natürlich das politische System: Demokratie, Wahl-, Meinungs- und Informationsfreiheit. Dadurch hat man mehr Selbstbestimmung, aber auch mehr Eigenverantwortung erhalten. Sozial und wirtschaftlich kann man das Stichwort Treuhandanstalt nennen und die Transformation zur Marktwirtschaft. Die Gesellschaft entwickelte sich von einer Mangel- zu einer Konsumgesellschaft. Was vorher nicht ausreichend vorhanden war, lag nun über Nacht in den Schaufenstern.
Was ich noch aufzählen würde, ist die Umweltsituation. Grade hier im Süden der ehemaligen DDR mit der Braunkohle und den Industriebetrieben ist dies ein zweischneidiges Schwert. Die Betriebe wurden zum Teil abgewickelt. Zumindest hat das aber auch dafür gesorgt, dass sich die Umweltsituation verbesserte.
Eine Hauptforderung der Demonstrationen war die Reisefreiheit. Die bestand nun, und das führte zu einer Individualisierung der Gesellschaft. Viele sind weggezogen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf zahlreiche Menschen. Dadurch entstanden gerade im Osten große Defizite in der sozialen Sicherheit: Die Arbeitslosigkeit ist heute immer noch doppelt so hoch wie in Westdeutschland.

Welche Wünsche und Erwartungen gab es in der Zeit des Umbruchs?
Das ist natürlich ganz unterschiedlich. Es gibt allerdings ein paar Eckdaten, wie das Ergebnis der ersten freien und demokratischen Wahlen. Die Mehrheit der Wähler hat auf eine schnelle Wiedervereinigung gesetzt, insofern war dieser Weg legitim. Ein Großteil der Bevölkerung hatte sich aber ein Bild vom Westen aufgebaut – sei es über Westpakete oder die Medien – das vielleicht auch einem Traumbild entsprach. Die Bürgerrechtler dagegen, die sich aktiv dafür eingesetzt hatten, dass sich die DDR-Gesellschaft verändert, waren in der Minderheit. Sie träumten noch von sozialistischen Idealen und hatten gar nicht unbedingt das System der Bundesrepublik im Kopf. Menschen, die in der DDR unterdrückt und ausgegrenzt waren, hatten nach dem Umbruch natürlich komplett neue Perspektiven. Die Freiheiten, die man hinzugewann, waren enorm. Älteren Menschen auf dem Land waren dagegen zum Teil andere Kriterien wichtiger, wie etwa die Versorgungslage vor Ort. Da offenbarten sich natürlich Problemstellungen ganz anders als bei jungen agilen Typen, die von den vielen Freiheiten profitieren und Risiken als Chancen betrachten.

Hat sich dagegen das Leben im Westen verändert?
Für die Menschen in den alten Bundesländern hat sich zunächst wenig fühlbar verändert. Es gab lediglich ein Ampelmännchen, das man nicht kannte, oder einen grünen Pfeil an einer Straßenkreuzung. Ein bisschen anders verhielt sich das in den Regionen, die direkt an der innerdeutschen Grenze lagen oder in Westberlin. Da hat man natürlich ganz deutlich eine Veränderung gespürt. Die Menschen dort haben das Umland ganz anders wahrgenommen, lebten nicht mehr auf einer Insel. Es wäre allerdings zu einfach, die Veränderungen der letzten 25 Jahre allein auf den Prozess der Wiedervereinigung zu schieben. Da kommen noch ganz andere Faktoren dazu: Globalisierung, Technologie, Kommunikation, Wirtschaft, politische Sphäre – das Internet, der EU-Binnenmarkt, neue Supermächte oder der Zerfall der Sowjetunion. [...]

Von Bach bis Cage

Projekt Philippus geht ungewöhnliche Wege

In einem Beitrag innerhalb unserer Kirchenserie hatten wir vor zwei Jahren die Philippuskirche in Lindenau vorgestellt. Ihre Besonderheit: Weil sie nicht mehr als Kirche genutzt wurde, wechselte sie den Eigentümer, und zusammen mit dem Pfarr-/Wohnhaus wird sich auch ihre Nutzung ändern. Das BBW Leipzig will hier ein Integrationshotel für hör- und sprachgeschädigte Jugendliche schaffen.
Wir beschlossen damals, an der Sache dranzubleiben und werden die ungewöhnliche Verwandlung weiter verfolgen.

Das Büro von Projektleiter Wolfgang Menz im ehemaligen Pfarrhaus gleicht einem Taubenschlag. Hier treffen sich Mitglieder des Freundeskreises und des 2014 gegründeten Fördervereins Philippus, Neugierige schauen vorbei, eine Ehepaar, wieder zurück aus den alten Bundesländern und nach Leipzig gezogen, erkundigt sich, wie man helfen könne. Für Wolfang Menz, der im Auftrag des Berufsbildungswerkes Leipzig (BBW) für das Projekt Philippus den Hut auf hat, ist das Alltag neben der Koordinierung von Benefizveranstaltungen und Bauabläufen, von Einladungen, Vermietungen, Akquisen und Kooperationen.

„Eine feste Größe ist inzwischen unsere Reihe ‚Konzerte am Kanal‘“, berichtet der Projektleiter, „der Eintritt ist frei, aber das Publikum kann spenden.“ Davon werde rege Gebrauch gemacht. Ein Teil des Aufkommens soll für die Restaurierung der über 100-jährigen Jehmlich-Orgel verwendet werden, der andere Teil fließt in Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten. Die Konzertreihe pflegt keine bestimmte Musikrichtung, man sei offen für alles, wie Menz betont. „Von Bach bis John Cage haben wir alles im Programm.“ Gewandhauschorleiter Gregor Meyer und Universitätsorganist Daniel Beilschmidt sei es zu verdanken, dass sich diese Reihe mit höchster Qualität sehr schnell großer Beliebtheit erfreute. In diesem Jahr fanden bisher neun vom Freundeskreis organisierte Konzerte statt, drei weitere folgen noch, so z. B. am 11. Oktober mit dem Duo „Pesto“ (Orgel, Trompete und Flügelhorn/ verschiedene Komponisten).

„Wir wollen Treffpunkt im Quartier sein, um das ungewöhnliche Projekt der Umnutzung einer ehemaligen Kirche voranzubringen“, so Wolfgang Menz. Dafür stehen neben den Konzerten weitere Aktionen wie „Licht an!“ (jeden letzten Freitag im Monat), „Abendmahl zur Wochenmitte“ oder „Atempause“ (dienstags, 12 Uhr). Jede dieser Begegnungen bringt neue Interessierte, Spendenwillige und vor allem ehrenamtliche Helfer. Immerhin erste Zuschüsse gab es für die Reparatur am Kirchendach sowie für die Sanierung denkmalgeschützter Eichentüren, die in der eigenen Tischlerei des BBW vorgenommen wurde. Von den Kosten von 10 000 Euro wurde die Hälfte gefördert. Eine andere, größere Maßnahme war in diesem Jahr die Untersuchung der Statik und des Baugrundes im Keller des Pfarrhauses, bevor es an die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten für das Integrationshotel gehen kann. „Da kamen viele junge Leute zu uns, die haben mit Feuereifer geschachtet“, weiß der Projektleiter zu berichten und fügt lächelnd hinzu: „Von wegen, die Jugend würde nur vorm Computer hocken…“ Ansonsten leisten junge Leute hier auch ihre Arbeitsstunden, da springt der Funke über und viele von ihnen machen einfach weiter. Es ist immer wieder die offene, kreative Atmosphäre, die die Leute hier anzieht – auch was die Möglichkeiten der Nutzung betrifft. Neben den völlig frei gestalteten Gottesdiensten in der entweihten, doch gewidmet gebliebenen Kirche können sich Vereine treffen, Hochzeiten gehalten, Künstlerbegegnungen oder Gartenfeste durchgeführt werden. [...]

Der natürliche Lauf des Lebens

Alltag in einem Leipziger Hospiz

Es riecht nach Zitrone und Amaryllis und wirkt durchaus lebendig, das Hospiz Advena in der Leipziger Birkenstraße. Die Farben sind freundlich, hell und frisch, Kerzen, Lichter und Lampen spenden warmes Licht. Menschen kommen und gehen freundlich grüßend, neue Möbel und frische Wäsche werden angeliefert, Frühstück zu den Gästen gebracht. Zeitgleich nehmen zwei Familien Abschied von einem geliebten Menschen. Eine kommt weinend aus dem Zimmer heraus, traurig, aber auch erleichtert darüber, dass „sie es geschafft hat“. Die KiPPE sprach mit der Leiterin Bianca Bretschneider über den Alltag, das Leben und Sterben im Hospiz.

KiPPE: Wie sind Sie zu Ihrer Arbeit im Hospiz gekommen und welche Aufgaben haben Sie hier?
Bianca Bretschneider: Ich bin gelernte Krankenschwester und habe 2001 eine halbe Stelle im Hospiz angenommen. Daraus wurde schnell mehr: Bald habe ich die stellvertretende Pflegedienststelle übernommen. Heute bin ich die Einrichtungsleiterin und Geschäftsführerin der GmbH und nicht mehr in der direkten Pflege tätig, sondern ausschließlich in der Koordination und der Planung.

Wie gestaltet sich ein Tag im Hospiz?
Der Tagesablauf richtet sich immer nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner. Bei uns gibt es keinen starren Rhythmus wie im Krankenhaus, sondern wir schauen darauf, wie die Bewohner versorgt werden wollen. Das ist ganz unterschiedlich und flexibel. Insofern gibt es auch nicht punkt 8 Uhr Frühstück, sondern je nachdem, wann die Bewohner wach sind und wann sie essen möchten. Natürlich müssen wir einen Ablauf gewährleisten und alle versorgen, aber wir versuchen, übliche Sachen, die man zu Hause machen würde, mit einzubeziehen – was man gern mag oder nicht, was man gern isst oder nicht, ob man gern Fernsehen schaut oder wie man seine Freizeit gestaltet.

Gibt es Angebote für die Bewohner?
Die meisten sind kaum zu gemeinschaftlichen Aktivitäten in der Lage. Sie sind in einem so schlechten Zustand, dass sie gar nicht mehr ihr Zimmer verlassen können und nehmen deshalb nur Angebote wahr, die sie einzeln annehmen können wie beispielsweise Physiotherapie, Ergotherapie, Besuche von unseren Ehrenamtlichen, die mal etwas vorlesen oder sich mit den Bewohnern unterhalten. Es gibt aber auch einige, die Wünsche äußern wie einen Zoobesuch oder Eis essen – es wird versucht, solche einfachen Dinge möglich zu machen. Außerdem haben wir übers Jahr regelmäßige Aktivitäten: Im Sommer wird z. B. gegrillt, in der Adventszeit gibt es einen Weihnachtsmarkt und eine Weihnachtsfeier, zur Sommersonnenwende ein Johannisfest. Daran können aber nicht alle Bewohner teilnehmen.

Wie gehen Sie und Ihre Mitarbeitenden damit um, ständig mit Krankheit und Tod konfrontiert zu sein?
Die Frage wird uns oft gestellt. Auch hören wir häufig die Aussage, „was ihr macht, könnten wir nicht“. Doch wir konzentrieren uns nicht darauf, dass wir immer wieder Abschied nehmen müssen – das bringt der Job einfach mit sich –, sondern darauf, wie wir die Zeit, die zur Verfügung steht, bestmöglich gestalten können. Der Lohn für unsere Arbeit ist dann, wenn uns Bewohner oder Angehörige danken für die Art und Weise, wie hier mit ihnen umgegangen wird.
Die anderen Sachen gehören dazu: den Angehörigen zu helfen, ihre Lieben hier zu begleiten, aber ihnen auch Unterstützung zu geben, wenn jemand verstorben ist, Abschied wirklich zu gestalten und es allen leicht zu machen loszulassen. Uns persönlich bereichert die Arbeit in unserem Leben, indem wir vor allem auf die Sachen schauen, die in dem Moment gerade wichtig sind. Das hilft, Klarheit zu erhalten für sein eigenes Leben. [...]

Kabarett-Hochburg

Lachen, weinen, staunen - Die neue Spielzeit an Leipzigs Kabaretts und Theatern

Die neue Spielzeit beginnt. Die meisten Kabaretts führen ihre Programme fort, die Theater erwachen aus dem Sommerschlaf und starten mit frischer Energie in die neue Saison. In unserer Übersicht stehen die Kabaretts diesmal zwar im Fokus, die Premieren von Oper, Theater der Jungen Welt, Schauspiel und all die anderen Bühnen sollten Sie sich aber auch nicht entgehen lassen.

Pfeffermühle
Zu den Highlights im Kabarett Pfeffermühle zählen sicherlich die Silvestervorstellungen von „Glaube, Liebe, Selbstanzeige“. Hier darf ins neue Jahr gelacht werden. Auch im Zuge der 25. Lachmesse wird viel geboten, u. a. mit Gastspielen von Peter Spielbauer („Alles Bürste“), Timo Wopp („Moral – eine Laune der Kultur“) und auch Luise Kinseher („Ruhe bewaren!“) lässt sich einen Auftritt in der Pfeffermühle nicht entgehen. Im regulären Programm diesmal mit dabei: „Lügen, so wahr mir Gott helfe“ oder auch „Die Ente bleibt draußen!“.
Infos: www.kabarett-leipzigerpfeffermuehle.de

Central Kabarett
Das „jüngste“ unter Leipzigs Kabarett-Häusern überzeugt durch die Verknüpfung von anspruchsvollen Programmen und einer Spitzen-Gastronomie. Auch beteiligt es sich rege an der Lachmesse und begrüßt Gastspieler wie Enissa Amani, Lisa Feller oder auch Alfred Mittermeier.
Aber ebenso können sich die Programme aus den eigenen Reihen sehen lassen: Meigl Hoffmann und Robert Günschmann laden ein zum neuen Programm „Vorsicht Kabarett! Nur Spaß. Im Ernst.“
Infos: www.centralkabarett.de

Sanftwut
Auch das „musikalische“ unter den Leipziger Kabaretts hat viel zu bieten. Zu hören sind z. B. Akkordeon, Trompete, Klavier, Gitarre oder Boomwhackers. Die Premiere des neuen Programms „Lieber schön bescheuert als hässlich mit Diplom“ gibt es am 13. September. Daneben laden auch viele Gastspiele (z.B. zur Lachmesse) und Lesungen zum Lachen und Lauschen ein, wie etwa jene von und mit Uta Serwuschok, die aus ihrem Buch „Komm, mir gehen bei die Giraffen“ liest.
Infos: www.kabarett-theater-sanftwut.de

academixer
Das Programm der academixer lockt mit vielen Soloprogrammen – u. a. Anke Geißler mit „Sie haben da was an der Scheibe“, aber auch mit Ensemble-Programmen. So hat z. B. „Gib‘s doch zu“ am 27. September Premiere. Im Rahmen der Lachmesse sind unter anderem Tom Pauls und Gäste („das Sächsische Wort des Jahres“) oder auch Matthias Tretter („Selfie“) zu sehen.
Infos: www.academixer.com [...]