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Vom alten ins neue Jahr

Das neue Jahres-ABC - Rück- und Ausblicke der besonderen Art

A wie Abgehängt – Gleich in mehreren deutschen Museen sind Bilder von Georg Baselitz abgehängt worden. Der Künstler will die Leihgaben wieder zurück, nachdem das geplante Kulturschutzgesetz die Ausfuhr von Bildern aus Deutschland beschränken will. Doch das wollen sich Baselitz und andere Maler wie Richter nicht vorschreiben lassen, also: „Die Bilder aus den Museen holen, schnellstens auf den Markt bringen und verkloppen.“ Na, wenn das Schule macht, fallen bald ganze Museen aus dem Rahmen.

B wie Blamage – In der so viel gepriesenen Boom-Town Leipzig sollte im vergangenen November das erste Weltmarktführerforum der neuen Bundesländer stattfinden. Die Gästeliste war hochkarätig. Nur: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft „Invest Region Leipzig“ (IRL) als Vorbereiterin hat das Ding gründlich vergeigt, bei der Suche nach Sponsoren geschlafen. Nix mit Forum. Aber schön, dass es mit der IRL eine weitere städtische Gesellschaft im Leipziger Firmendschungel gibt.

C wie China – Das Land der Mitte hatte im dritten Quartal ein Rekordtief erreicht: nur 6,9 Prozent Wirtschaftswachstum. Dazu der Börsencrash. Da zittert der deutsche Außenhandel gehörig, denn: Wenn der große Drache nießt, bekommen die anderen einen Schnupfen.

D wie Durchstich – Der Karl-Heine-Kanal hat endlich den Lindenauer Hafen erreicht. Na, dann ist es ja für den Freizeit-Skipper bis Hamburg bald nicht mehr allzu weit, so in 40, 50 Jahren?

E wie Europäische Union – Eine Gemeinschaft von 28 Staaten mit 28 verschiedenen Ansichten. Übersetzt heißt Union „Einheit“ bzw. „Vereinigung“. Das wird doch kein Übersetzungsfehler gewesen sein?

F wie FIFA – Auch Blatter-Land genannt. Da rollt nicht nur der Ball, sondern Kohle. Dann klappt‘s beispielsweise auch mit einer Wüsten-WM zur Vorweihnachtszeit. Ob da was Foul ist? Aber doch nicht bei einem teflonbeschichteten Präsidenten!

G wie Grexit – Einst verwandelte sich Ober-Grieche Zeus in einen Stier und entführte die Königstochter Europa nach Kreta. Wie sich die Zeiten doch geändert haben: Da sollte Griechenland doch tatsächlich Europa verlassen, zumindest einen Teil, das sich Euroland nennt. Tja, Zeus, das wäre wie eine Trennung von deiner Eroberung gewesen und Gattin Hera hätte sich darüber gefreut…

H wie Hitze – Die Marke geknackt, 40 Grad im Sommer (endlich) erreicht. Wenn das nur ein Vorbote des Klimawandels sein soll, kann es einem schon eiskalt den Rücken runterlaufen.

I wie –ida – Pegida, Legida, Egida… nochwerda? Mit kruden Sprüchen und Halbwissen geht der Hassbürger auf die Straße. Der Wirt einer Leipziger Szenekneipe hatte auf einer Tafel hinter dem Tresen eine ganz simple Lösung geschrieben, was diesen Bürgern gut täte: „Trinken hilft“. [...]

Weihnachten fürs Volk

Christliche Initiative beschert Bedürftigen ein frohes Fest

Weihnachten ist für viele das Fest der Liebe und Familie, feierliche Tage, an denen man zusammen ist, sich gegenseitig beschenkt und es sich gut gehen lässt. Für Menschen, die einsam, arm oder wohnungslos sind, ist das eine besonders schwere Zeit: Straßen, Geschäfte und öffentliche Plätze sind menschenleer, Bilder eines harmonisch-geselligen Festes inklusive Konsum-Freuden dagegen allgegenwärtig. Im „Pavillon der Hoffnung“ auf dem Alten Messegelände finden diese Menschen am Heiligen Abend Zuflucht, ein warmes Essen sowie offene Ohren und Herzen.

Die Andreaskirche, die einst auf dem Alexis-Schumann-Platz in der Südvorstadt stand, wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und musste 1958 gesprengt werden. Nach dem Krieg wurde deshalb das Gemeindehaus in der Scharnhorststraße als Kirche genutzt. Dort liegt der Ursprung von „Weihnachten fürs Volk“. 1997 lud die Gemeinde zum ersten Mal am Heiligen Abend einsame und arme Menschen ein. Damals kamen bereits 70 Gäste, von Jahr zu Jahr wurden es mehr. Seit 2008 findet das Weihnachtsfest und andere Veranstaltungen auf dem Alten Messegelände in der ehemaligen Messehalle 14, heute „Pavillon der Hoffnung“, statt. Einen solchen gab es auf der Expo im Jahr 2000 in Hannover in der Form einen riesigen Wals. Diesen wollten einige Andreasgemeinde-Mitglieder nach der Expo nach Leipzig holen und auf dem Alexis-Schumann-Platz, wo die Andreaskirche stand, errichten. Im Zuge dessen gründete sich der Pavillon der Hoffnung e.V. Leider stellte sich heraus, dass der Plan finanziell nicht zu stemmen war, weshalb man sich nach einer Alternative auf dem Alten Messegelände umsah. Ziel war, ein ökumenisch-soziales Zentrum zu etablieren. Die Messehalle 14 bot bald die Möglichkeit dazu. Der Verein kaufte sie schließlich 2008 auf Kredit zu einem vergleichsweise günstigen Preis und nutzt sie heute teilweise selbst, teilweise sind die Räume in dem 1986 vom VEB Carl Zeiss Jena errichteten Gebäude vermietet, wodurch einerseits der Kauf refinanziert wird als auch die Kosten für Aus- und Umbaumaßnahmen erwirtschaftet werden. Die sozialen Angebote werden über Spenden finanziert. Darüber hinaus werden seit kurzem auch öffentliche Fördermittel beantragt.

„Weihnachten fürs Volk“ veranstalten heute die Ev.-Luth. Andreasgemeinde, der Pavillon der Hoffnung e.V. und der Senfkorn e.V. gemeinsam. Zu letzterem, einem Verein für christliche Sozialarbeit, hat es schon länger enge Beziehungen gegeben und beide Vereine sind eingestiegen, um die Andreasgemeinde bei diesem Großprojekt zu unterstützen. Jeden Sonntag feiert die Gemeinde ihren Gottesdienst mit 250 bis 300 Besucherinnen und Besuchern in der Halle, darüber hinaus sind in dem Gebäude eine christliche Grundschule, eine vietnamesische und eine afrikanische Gemeinde, eine Kunstsowie Musikschule und verschiedene Vereine ansässig.
Neu ist das „Café International“, dass seit einigen Wochen immer montags geöffnet hat. „Das Café ist als Begegnungsort konzipiert“, erzählt Dirk Schmalzried, Mitglied der Andreasgemeinde und im Verein zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Spendenakquise, „es kommen Familien aus der Andreasgemeinde, unseren sozialen Angeboten, der Grundschule sowie Flüchtlingsfamilien aus umliegenden Unterkünften, die alle zusammen reden, spielen und singen“. Mittlerweile kämen bis zu 120 Gäste. „Das ist eine Dimension, die uns ganz schön fordert“, so Schmalzried weiter, „daher bemühen wir uns intensiv, neben dem Café auch einen großen Indoor- Spiele-Raum aufzubauen. Aber hier fehlen uns momentan noch die Finanzen“. Das Café und der zukünftige Spielplatz sollen die Integration geflüchteter Menschen, von denen bald auch viele auf dem Alten Messegelände untergebracht sein werden, fördern. [...]

Hommage an das Kino

Leben ohne flimmernde Bilder wäre unvorstellbar

Leinwandphantasien oder historisch verbürgte Romanverfilmungen, die uns Zuschauer mit spielerischer Selbstverständlichkeit und scheinbarer Spontanität in den Bann ziehen, sind das Ergebnis akribischer Vorbereitung, langjähriger Erfahrung und aufwändiger Technik. Kino ist Faszination, Traum und Vergnügen.

Wir werden älter mit dem Kino, so wie der kleine Junge in „Last Action Hero“, der sich plötzlich auf der anderen Seite der Leinwand wiederfindet, der keinen Schwarzenegger-Film sieht, sondern ihn erlebt. Oder wenn vor mittlerweile 73 Jahren im unsterblichen Klassiker „Casablanca“ (1942) Rick und Ilsa auf dem nächtlichen Flughafen für immer auseinandergehen, mit einer Noblesse, die eben nur im Kino existiert, dann nehmen wir uns alle vor, bessere Menschen zu werden.

Am 28. Dezember 2015 ist es 120 Jahre her, dass die Brüder Lumière erstmalig einen Film in einem Café in Paris kommerziell gezeigt haben. Auch wenn die Brüder das Filmtheater nicht erfunden haben, so hatte ihre Vorführung am 28.12.1895 aber definitiv den größten Einfluss auf die Kinogeschichte.
120 Jahre Kino, also 120 Jahre Spannung, Drama, Humor und Popcorn. Im Kino wurde gelacht und geweint, es entstanden Beziehungen und Freundschaften.

Die Brüder Lumière sind die Urheber des Cinematographen, eines kleinen Kastens, als Aufnahme-, Projektions- und Kopiergerät. Drei Sachen in einem – eine Weltneuheit. Die Brüder Lumière waren nicht nur erfindungsreich, sondern auch meisterhafte Werbestrategen. Um ihr neuartiges Verfahren bekannt zu machen, schickten sie allen wichtigen Kunstfotografen in Europa und Amerika ein Probepäckchen mit beschichteten Glasplatten – mit der Bitte, diese auszuprobieren.

Dies soll in erster Linie die Geschichte des Kinos sein. Was wäre unser Leben ohne Bilder? Was wären die Bilder unserer Zeit ohne den Film? Ob Massenunterhaltung, Kunstwerk oder Dokument: Kein anderes Medium hat das 20. Jahrhundert so geprägt, so umfassend und authentisch festgehalten wie der Film, wie das Kino.

Niemand wird gezwungen, ins Kino zu gehen. Also müssen die Verleiher uns überzeugen, dass es sich lohnt: Stars prangen auf Plakatwänden und in Schlagzeilen, erobern Spielzeugregale und Textilien, nicht selten pilgern Fans scharenweise zu den Drehorten und fördern so den Wirtschaftsfaktor Tourismus. [...]

Leipzig hilft

„Spiel! Pass! Schieß! und Tor!“ - Der SV Lindenau verleiht Integration einen Extra-Kick

Seit vielen Jahren spielen beim SV Lindenau Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund Fußball. Ihre Familien kommen mittlerweile aus 29 Ländern. Teilweise sind es Menschen aus EU-Staaten oder Flüchtlinge, die in den 1990er Jahren nach Deutschland kamen. Vor eineinhalb Jahren intensivierte der Verein seine Integrationsarbeit noch einmal, lud Kinder aus Asylbewerberunterkünften zum Training ein. Heute, im Angesicht der großen Herausforderungen beim Thema Asyl, erscheint der Verein wie ein Musterbeispiel für Integration. Eltern, Trainer und Vereinsmitglieder stehen hinter dem Konzept. Und die Kinder und Jugendlichen wollen einfach Fußball spielen. Dafür wurde der SV Lindenau im Frühjahr mit dem Integrationspreis des Deutschen Fußball - Bundes (DFB) ausgezeichnet. Die Leipziger Straßenzeitung hat sich bei einem Training auf dem Lindenauer Sportplatz „Charlottenhof “ umgeschaut.

Der zwölfjährige Delbi bringt seine Brüder Deldi (8) und Haldi (6) das erste Mal zum Training der F-Jugend. Vorher waren sie schon ab und zu bei den Lindenauer Fußball-Bambini schnuppern. Vor den Umkleidekabinen hängt eine große Weltkarte, in der die Herkunftsländer aller Spieler mit den entsprechenden Flaggen markiert sind. Haldi sucht die Fahne des Landes, aus dem seine Eltern kommen, und tippt auf eine rotweiß- schwarze mit zwei grünen Sternen. „Nein, das ist Syrien“, korrigiert ihn Bruder Delbi, „hier ist die irakische Fahne“. Er zeigt auf eine rot-weiß schwarze mit drei grünen Sternen und arabischer Schrift. Delbi hat früher auch beim SV Lindenau gespielt, heute ist er in der D-Jugend beim benachbarten TuS Leutzsch aktiv. Er wollte einen anderen Verein ausprobieren, erinnert sich aber gern an die Zeit in Lindenau. Dann platzt es aus ihm heraus: DFB-Chef Wolfgang Niersbach war vor kurzem hier, zusammen mit den Nationalspieler Kevin Volland und Shkodran Mustafi! Anderthalb Wochen ist es her, dass der hohe Besuch mit viel überregionaler Presse im Schlepptau wie ein Raumschiff auf dem kleinen Lindenauer Sportplatz landete. Den Amateurverein versetzte das in helle Aufregung. Der Besuch am Tag des Fußballländerspiels gegen Georgien in Leipzig sollte eine Anerkennung angesichts der Verleihung des DFB-Integrationspreises 2015 sein. Zum ersten Mal ging dieser an einen ostdeutschen Verein. „Da ist aber auch viel Politik im Spiel“, sagt F-Jugend-Coach Harry Schramm mit einem Augenzwinkern. Nun ist dagegen wieder Alltag im „Charlottenhof“ eingekehrt, dem laut Schramm „schönsten Sportplatz von Lindenau!“

Harry Schramm trainiert die F-Jugend gemeinsam mit dem Syrer Rody Meilicke und Björn Mencfeld, der auch für Journalistenbesuche zuständig ist. Mencfeld erzählt, dass der SV Lindenau schon immer ein offener Verein war und Sportler mit Migrationshintergrund hatte. Im Januar 2014 regte der damals noch recht neue Trainer Martin Hammel an, den Verein auch in der neu eröffneten Asylbewerberunterkunft in der Georg-Schwarz-Straße vorzustellen. Das haben er und Mencfeld gemacht und die beiden seien sofort sehr gut von der Sozialarbeiterin vor Ort empfangen worden. Es habe dann nicht lange gedauert, bis die ersten Flüchtlingskinder von ihren Eltern zum Training gebracht wurden. Mittlerweile kommen auch aus anderen Unterkünften Nachwuchskicker zum Training. „Die Ersten, die wir bei uns hatten, sind mittlerweile schon in eigene Wohnungen gezogen und sprechen gut Deutsch. Ein Vater ist dann bei uns auch als Trainer eingestiegen“.
Die Rede ist von Rody Meilicke. Dieser fordert Deldi im Ronaldo-Trikot (sein Lieblingsspieler ist aber Gareth Bale!) gerade auf, mit links zu schießen. Deldi verkündet stolz: „Ich bin zwar Rechtshänder, aber Linksschießer!“ Und sein großer Bruder Delbi, der tatsächlich Ronaldo-Fan ist, erklärt die Vorteile eines multinationalen Teams: „Jeder konnte andere Sprachen und wir haben uns gegenseitig etwas bei gebracht.“ Außerdem habe es nie Lästereien gegeben. „Das ist ja nicht überall so“, erzählt der Sohn irakischer Flüchtlinge. [...]

Wie eine zweite Haut

Interview mit einem Tätowierer

Der älteste bekannte Tätowierte ist der Ötzi aus dem Eis, dessen Mumie 1991 in den Ötztaler Alpen gefunden wurde. Er ließ sich bereits vor 5000 Jahren „stechen“. Jede Ethnie auf der Welt fing irgendwann an zu tätowieren.
Das moderne Tattoo, wie wir es heute kennen, fand den Weg im 19. Jahrhundert aus der Südsee über die Seeleute nach Europa. Menschen, die es als erstes für sich entdeckt haben, waren neben Seeleuten auch Schausteller des Fahrenden Gewerbes, Rocker und Soldaten. Auch im Gefängnismilieu waren und sind Tätowierungen verbreitet, was dazu führte, dass sie zunächst nicht gesellschaftsfähig waren. Heute ist das ganz anders. Zwar kann es für Tätowierte immer noch schwierig sein, bestimmte Berufe auszuüben, auf der anderen Seite stehen Tattoos hierzulande derzeit hoch im Kurs und das quer durch die Gesellschaft. Die KiPPE ging diesem Trend nach und sprach mit dem Leipziger Tätowierer Johannes.

KiPPE: Wie bist du zum Tätowieren gekommen?
Johannes: Ich tätowiere seit insgesamt fünf Jahren. Dazu kam ich mehr oder weniger durch Zufall: Ich habe früher schon viel gemalt, vor allem Graffiti. Ein Freund hat mir vorgeschlagen, es mal mit dem Tätowieren zu probieren. Das hat super geklappt und dann bin ich diesen Weg weiter gegangen.

Wie hast du Tätowieren gelernt?
Das war “learning by doing“. Es gibt keine offizielle staatlich anerkannte Ausbildung. Wenn man Glück hat, kann man bei einem guten „Meister“ in die Lehre gehen. Der größte Teil ist aber autodidaktisch, weil man ein Gefühl dafür bekommen muss, was vorn an der Nadel passiert, das kann nur jeder selbst ausprobieren und erlernen. Hygienestandards, physische Grundvoraussetzungen usw. habe ich im Tattoo-Studio gelernt.

Wann bist du das erste Mal mit Tattoos in Berührung gekommen?
Das war noch zu DDR-Zeiten. Da sind mir Tattoos bei Bauarbeitern aufgefallen, die sie trugen, um – wie es damals üblich war – ihre Rebellion auszudrücken, das fand ich ganz spannend. Später als Jugendlicher haben meine Kumpels und ich in einem Skatepark mal einen Typen angesprochen, dessen ganzes Gesicht voller Spinnen-Tattoos war. Es stellte sich heraus, dass er erst seit einer Woche aus dem Gefängnis raus war. Wir waren schwer beeindruckt. Dann habe ich das einige Jahre aus dem Blick verloren, aber sobald ich 18 war, bin ich sofort ins Tattoo-Studio gerannt.

Was war dein erstes eigenes Tattoo?
Ein Comic-Held am Oberarm. Es sollte ein flammendes Gesicht sein, ist aber nicht so gut geworden. Ich wollte eigentlich etwas Cooles, das Endprodukt war dann eher gruselig anzusehen. Ich habe es später nochmal übertätowieren lassen.

Also eine klassische Jugendsünde?
Ja. Jeder zweite hat so etwas. Das zeigt, dass die meisten Menschen selbst mit 18 noch zu jung sind für Tätowierungen. Die Entscheidung für Motive fürs Leben sollte nicht übers Knie gebrochen werden, egal ob es sich um ein Gänseblümchen oder einen Totenkopf handelt. Die Persönlichkeit entwickelt sich noch über Jahre hinweg, ebenso wie Ansichten und Einstellungen zu sich selbst und den Dingen, die man nach außen tragen will. [...]