logo2016

Ganz normale Interaktionen

Projekt holt Kunstszene in die Lebenswelt geistig Behinderter

Bei meiner Ankunft im Förderbereich der Werkstatt für behinderte Menschen des Lebenshilfe e.V. kommen Thomas und Florian gleich auf mich zugestürmt, um mich zu begrüßen. Thomas trägt meinen Rucksack und Florian zeigt mir, wo ich Paul Ziolkowski, seinen Betreuer, finde. Dieser hat gemeinsam mit Enrico Meyer ein Kunstprojekt mit geistig Behinderten ins Leben gerufen, das einen besonderen Ansatz verfolgt.

Florian und Thomas zeigen nun ihre Kunstwerke, die sie gemeinsam mit zwei Künstlerinnen entwickelt haben. Florian hat viele Kleinformate gestaltet und Thomas ein sehr groß dimensioniertes, abstraktes und farbenfrohes Gemälde. Franziska erzählt, dass ihr Vater bei der Ausstellungseröffnung Musik gemacht habe. Er spielt Oboe beim MDR-Sinfonieorchester und hatte noch zwei Kollegen mitgebracht. Thomas‘ Opa war auch dabei und Janet muss heute zum Zahnarzt. Paul Ziolkowski gießt unterdessen Kaffee ein. Er arbeitet im Förder- und Betreuungsbereich der Werkstatt des Lebenshilfe e.V. als Heilerziehungspfleger und betreut eine feste Gruppe mit neun erwachsenen geistig Behinderten. Außerdem ist er Mitglied der Galerie D21 in Lindenau und hat Enrico Meyer, der mittlerweile auch eingetroffen ist und freudig von der Gruppe begrüßt wird, beim Vorbereiten und Kuratieren der Ausstellung „L’enfer c’est les autres“ im vergangenen Herbst assistiert. Enrico Meyer studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, konzentriert sich aber mittlerweile auf die Kunstvermittlung. 2010 bis 2014 hat er beim Durchblick e.V., einer Interessengemeinschaft Psychiatriebetroffener, gearbeitet und dort die WEIßCUBE Galerie ins Leben gerufen. Hier wurden Arbeiten ausgestellt, die von den Durchblick-Künstlern gemeinsam mit etablierten Künstlern entwickelt wurden.

Paul betreibt seit zwei Jahren einen Kunstzirkel in der Behindertenwerkstatt. Er besuchte Ausstellungen der WEIßCUBE Galerie von Enrico und kam irgendwann zu dem Schluss: „Das ist mein Mann.“ Als sich die beiden einmal im Supermarkt trafen, schlug Paul Enrico vor, die WEIßCUBE-Idee auf Behinderte zu übertragen. Ursprünglich wollten die beiden Bilder ausstellen, die in Pauls Kunstzirkel entstanden, merkten dann aber, dass ihnen das nicht ausreicht und sie den Fehler gemacht hätten, der in ähnlichen Projekten immer wieder gemacht wird: eine Ghettoisierung der marginalisierten Gruppe. Sie orientierten sich hierbei an dem verstorbenen Künstler Christoph Schlingensief, der häufig kritisierte, dass Außenseiter zwar gern Kunst machen und präsentieren dürften, aber immer unter sich blieben.

Die Projektförderung lief über Verein D21 Kunstraum Leipzig, wo die Ausstellung dann auch stattfand. Es wurden Förderanträge bei der Stadt Leipzig und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen eingereicht und bewilligt. Enrico Meyer kümmerte sich auch um die Akquise der Künstlerinnen und Künstler. Mit den meisten hatte er schon für die WEIßCUBE Galerie zusammengearbeitet. Dabei achtete er darauf, dass nicht nur Malerei, sondern auch andere Medien vertreten sind. [...]

[Florian Dorst, Anita Dittmann, Paul Ziolkowski, Thomas Bramer und Enrico Meyer (v.l.n.r.) vor dem expressiven Gemälde von Tine Günther und Thomas Bramer Foto: Enrico Meyer]

Glamour, Schmalz und Kracher

Zehntes Neujahrssingen, diesmal im Doppelpack

Wenn das nicht der passende Einstiegssong für den Abend im proppevollen Haus Leipzig gewesen ist: „Happy Together“, damit gaben die Leute vom Spizz im Retro-Look mit dem Turtles-Titel aus den 1960er Jahren die Vorgabe. Ein Klassiker, der ebenso jüngeres Publikum mitriss. Glamour, Glück und gute Laune für über insgesamt 2 000 Zuschauer eines Spektakels im Doppelpack. Weil die Veranstaltung 21 Uhr des inzwischen zehnten Leipziger Neujahrssingens der Gastronomen und Medienvertreter bereits am Tag der Ankündigung restlos ausverkauft war, wurde noch eine Schippe draufgelegt, so dass eine zweite Show bereits 17 Uhr über die Bühne lief.

Noch ein Vergleich zum Vorjahr: Herrschten damals Sauna-Temperaturen, die selbst das Bier schnell erwärmen ließen, war diesmal dank einer Belüftung trotz der Fülle im Saal entspanntes Durchatmen angesagt. Ansonsten jedoch gab sich das Publikum dankbar für jede Nummer da vorn auf der Bühne, wurde jeder Beitrag frenetisch bejubelt. Und Mitsingen an markanten Stellen war selbstverständlich. Da haben Tic Tac Toe für die Vodkaria (diesmal ohne Chef Torsten Junghans, dafür René als drittes „Girl“) mit „Ich find dich Scheiße“ es ordentlich krachen lassen, das dem Original in nichts nachstand. Die Nato schickte Katrin und Heiner als Uma Thurman und John Travolta mit passenden Tollen auf die Bühne, die mit dem Chuck Berry-Song aus „Pulp Fiction“ eine wunderbare Performance mit mitreißender Choreografie boten. Da tanzten auch etliche im Publikum mit.

Apropos Tollen. Perücken und Kostümierung setzten den einzelnen Acts noch eins drauf, so etwa auch bei den Jungs für die Moritzbastei, die „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten coverten, oder Karolina für das Geyserhaus, die als Sia Furler auftrat. Verkäufer Tommy Bach für die Straßenzeitung KiPPE erschien komplett in Bauarbeiterkluft und ließ trotz seiner Fülle in erstaunlicher Behändigkeit das Bruttosozialprodukt steigen, wie es vor ihm schon Geier Sturzflug in den 80ern getan hat. Tommy, der von den beiden Moderatoren Maike Beilschmidt (wie immer charmant und souverän, Organisatorin des Neujahrssingens) und Mark Daniel (LVZ) als inzwischen „Kult“ ob seines nun dritten Auftritts in Folge vorgestellt wurde, heimste gleich zwei Zugaben ein. „Noch eine weitere Zugabe“, japste Tommy erschöpft, aber glückselig, nachdem er von der Bühne trat, „und ihr hättet mich wegtragen können.“ Ebenso zwei Zugaben gab‘s noch für die gebürtige Schottin Deborah Connolly vom „C’est la vie“, die mit ihrem Auftritt als Cher mit der vielleicht tollsten Perücke des Abends rockte und den Saal bei „If I Could Turn Back Time“ so richtig zum Kochen brachte. Womit wir bei weiteren Debütanten des Neujahrssingens wären. Da gehörten noch Elsterburg mit Mumfords & Sons sowie Chocolaterie mit Brigitte dazu. [...]

[KiPPE-Verkäufer Tommy Bach covert Geier Sturzflug Foto: Philipp Kürschner]

Räume für Freizeit

So oft wie möglich im Treff - Wo und wie sich Kinder und Jugendliche aufgehoben fühlen

An diesem Nachmittag ist ein Tischtennisturnier an zwei Platten angesagt. Schon lange davor gleicht der hohe Raum einem Bienenstock. Wir sind zu Gast beim Stadtteilzentrum Messemagistrale (SZM) mit seinem Offenen Freizeittreff.

Flüchtlingskinder willkommen
Immer mehr Kinder und Jugendliche von der benachbarten Neruda-Schule und dem Reclam-Gymnasium sowie auch Kids aus anderen Stadtteilen, etwa aus Reudnitz, trudeln ein. Und jetzt haben die Betreuer wie Dorit Müller und Mike Schneider alle Hände voll zu tun. Doch von Hektik keine Spur. Sie kennen das alltägliche Procedere nach Schulschluss, wenn die jungen Gäste den Freizeittreff erobern. Weil diese sich hier aufgehoben fühlen.
Die Tischtennisplatten sind aufgebaut, und nun herrscht Aufregung bei der Bildung der gegnerischen Paare. Tarik* und Murad*, die gerade hinzugekommen sind, gefällt das nicht so sehr, sie hätten lieber weiter Tischfußball gespielt und wenden sich mit fragenden Augen an Dorit. „Nein, dafür reicht der Platz jetzt nicht, aber nach dem Turnier könnt ihr spielen, okay?“, sagt die Sozialarbeiterin bestimmt.

Keiner wird gezwungen, an dem Turnier teilzunehmen, es gibt im Freizeittreff (Träger ist der Bürgerverein Messemagistrale Leipzig e.V.) genug andere Gelegenheiten, sich zu beschäftigen. Im Foyer üben sich zwei Zehnjährige beim Billard. In der Sofaecke im hinteren Teil des Raumes haben sich u.a. Sabira* und Layla* zurückgezogen, beobachten erst still vor sich hinlächelnd das Treiben an den Platten und kramen dann im Regal nach Brettspielen. Deutsch können sie kaum, eine Dolmetscherin, die ehrenamtlich im Treff arbeitet, steht zur Seite. Die beiden zehnjährigen Mädchen waren mit ihren Eltern nach ihrer Flucht aus dem Irak vor zwei Monaten nach Leipzig gekommen und besuchen seit einem Monat täglich das SZM. Jetzt sind sie in einer Schule untergekommen, wo sie Deutsch lernen, Sport treiben und Zeichnen können. Der Anfang ist gemacht, um hier anzukommen.
Seitdem die alte Neruda-Schule gleich nebenan zu einer Flüchtlingsunterkunft wurde, sind viele Kinder von dort inzwischen Stammgäste des Treffs. Auch die Eltern schauen vorbei und zeigen sich dankbar. Geschäftsführerin Uta Knospe: „Unsere neuen Gäste sind eine große Bereicherung, und wir sind schon längst dabei, eine gemeinsame Sprache zu finden.“ Was natürlich nicht allein mit Vokabeln zu tun hat. Es ist das Miteinander, das verbindet.

Trotzdem beginnt natürlich vieles mit der Sprache. Ein Begriff, den schon die Allerjüngsten sofort aufgesogen haben ist „Wassereis“. Die vielfarbige Leckerei aus dem Tiefkühlfach ist heißbegehrt, ständig muss nachgefüllt werden.
Erneut muss Dorit Müller ins Fach greifen, eine Hand streckt sich ihr entgegen, die Augen des kleinen Mädchens strahlen. Eine ganz besondere Aktion ist das Kochen. Dorit berichtet: „Kürzlich haben wir ein Kochduell mit zwei Teams veranstaltet. Jedes Team hatte für die Zutaten 20 Euro zur Verfügung. Da gab es dann Lasagne, Gurkensalat, als Dessert selbstgebackene Kekse und anderes Backwerk vom Blech. Selbst die Eltern hatten ihren Spaß dabei, anschließend wurde gemeinsam gegessen.“ Für Chefin Uta Knospe und ihren Mitstreitern ist es wichtig, dass die Eltern mit eingebunden werden und sich untereinander kennenlernen können. Das schaffe Vertrauen und Hilfsbereitschaft. [...]

Dunkel. Dreckig. Reudnitz.

Gespräch mit dem Leipziger Stadtteil-Blogger Martin Meißner

In einem Hipster-Espresso-Café in Reudnitz – zwei Dinge, die man bis vor kurzem noch nicht gemeinsam in einem Satz erwähnt hätte – treffe ich mich mit dem Blogger Martin Meißner. In seinem Blog „Dunkel. Dreckig. Reudnitz.“ berichtet er, der gerade eine Ausbildung zum Büromanager macht, mit einer guten Portion Humor über den Stadtteil und aktuelle Entwicklungen darin. Gleichzeitig engagiert sich Meißner für ein weltoffenes Leipzig, wofür er angefeindet, bedroht und sogar angegriffen wurde.

KiPPE: Was ist Reudnitz für ein Stadtteil, wie würdest du ihn charakterisieren?
Martin Meißner: Reudnitz ist ein Stadtteil im Wandel. Es hatte immer ein schmutziges Image. Früher bin ich hier nur durchgefahren. Dabei dachte ich immer: Oh nein, das Ghetto! Das war der Ruf, den Reudnitz hatte. In einer Stadtteilserie im Kreuzer vor ein paar Jahren wurde geschrieben, wie normal und durchschnittlich Reudnitz sei und dass es keine Galerien und Cafés geben würde. Aber danach zogen immer mehr junge Leute hierher, und mittlerweile ist es ein klassisches Studentenviertel mit veganem Späti und Hipster-Cafés, was noch nicht absehbar war, als ich 2009 hierher gezogen bin. Es geht aufwärts mit dem Viertel, es wird viel gebaut. Auf der einen Seite freut man sich, auf der anderen haben viele auch Angst vor Gentrifizierung.

Wie bist du darauf gekommen über Reudnitz zu bloggen?
Den Slogan „Dunkel. Dreckig. Reudnitz.“ habe ich aus einem Video übernommen. Ich glaube, das hatte ein Kunststudent hier gedreht und den Spruch auch auf die Straße gesprüht. Das fand ich passend im Sinne von: Das ist der Ruf des Stadtteils, mit dem man auch spielen kann. Vor drei Jahren habe ich dann eine Facebook-Seite gegründet, die von immer mehr Leuten gelesen wurde. Ein Jahr später habe ich zusätzlich einen richtigen Blog gemacht und es wurde immer lustiger – es macht natürlich mehr Spaß, wenn man ein größeres Feedback bekommt von teilweise sehr begeisterten Leuten.

Wie entstehen deine Postings?
Das ist alles mehr oder weniger Zufall. Am Anfang dachte ich, ich brauche einen roten Faden, aber es hat sich davon wegentwickelt. Jetzt ist der Blog meine Spielwiese mit Sachen, auf die ich gerade Lust habe. Es muss auch nicht immer auf Reudnitz bezogen sein. Wenn es ein Thema ist, das mir wichtig ist, schreibe ich darüber und nutze das Forum, das ich habe. [...]

An der Herausforderung wachsen

Zwischen Sucht und Alltag – Porträt eines bewegten Lebens

Markus sitzt in seiner Küche in Plagwitz. Er ist kräftig und wirkt wie jemand, den nichts so leicht umhauen kann. Er erzählt ruhig und reflektiert, ohne den roten Faden zu verlieren. Wenn er von sich spricht, vermeidet er häufig die direkte Rede. In der Hand hält er eine Zigarette, die er über eine halbe Stunde nicht anzündet. Markus absolviert gerade einen Bundesfreiwilligendienst in einem Seniorenheim und hofft danach auf eine feste Anstellung als Altenpflegehelfer. Er wohnt in einer Wohngemeinschaft, hat Freunde, mit denen er regelmäßig etwas unternimmt, und Kraftsport als Hobby, dem er viel Zeit widmet. Schwer vorstellbar, dass der 32-Jährige jahrelang drogenabhängig und spielsüchtig war, selbst gedealt hat und deshalb eine mehrjährige Haftstrafe absitzen musste. Heute ist Markus clean. Nach einer Therapie und einem Umzug von Bayern nach Leipzig ist er angekommen und hat uns seine bewegte Geschichte erzählt.

Nicht so beschaulich wie es wirkt
Markus kommt ursprünglich aus Erding, einem beschaulichen Ort in Oberbayern. Sein Vater ist Banker, seine Mutter war jahrelang Hausfrau. Er sagt, er komme aus einem gutbehüteten Elternhaus. Kaum zu glauben, dass er in diesem Umfeld das erste Mal mit Drogen in Kontakt kam. Doch der Vater eines Freundes dealte. „Zunächst haben wir ihm Kokain geklaut“, erzählt Markus. „Da er relativ groß gedealt hat, ist ihm das nicht aufgefallen“. Zu dem Zeitpunkt war Markus 14 Jahre alt. „Schließlich haben wir neben unserem eigenen stetig steigenden Konsum für den Vater meines Freundes Drogen verkauft, ganz klischeehaft auf dem Schulhof. Kokain passt zwar nicht in dieses Bild und ist natürlich nicht die typische Einstiegsdroge, aber damals war es von den härteren Drogen die feste Bank.“ Von nun an schien es kein Zurück zu geben – weder für Markus‘ eigenen Konsum – neben Kokain kamen Cannabis und andere Partydrogen und schließlich Heroin dazu – noch für seine Laufbahn als Drogendealer. Der Kontakt zu dem Freundesvater war nur der Einstieg in die Drogenszene, später kamen andere kriminelle Kreise und Strukturen in München dazu.

Parallel zu seiner Drogenlaufbahn begann Markus in Erding „ganz klassisch“, wie er sagt, mit 16 eine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel. Mit reichlichen Zwischenfällen hat er diese abgeschlossen und anschließend anderthalb Jahre in dem Beruf gearbeitet. Später machte er eine Umschulung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Fünf Jahre arbeitete er dann im Bereich Objekt- und Werkschutz, da war er schon in München, bis sein wachsendes Vorstrafenregister das unmöglich machte. „Ich habe immer versucht, nebenbei zu arbeiten“, sagt Markus, „um die Drogengeschäfte geheim zu halten. Es wäre sonst schwierig gewesen, zu erklären, dass man auf der einen Seite arbeitslos ist, auf der anderen aber Geld hat“.

Erbarmungslose Automaten
Durch seine regulären Jobs und den Drogenhandel verdiente Markus schon als Jugendlicher nicht schlecht, konnte aber gleichzeitig nicht mit Geld umgehen und wurde spielsüchtig. Seine ersten Punkte für den Drogenverkauf in München waren Spielotheken, weil es hier nicht auffiel, wenn man sich länger aufhielt. „Irgendwann hat man Geld in Automaten reingesteckt und schon mal 40 000 bis 50 000 Euro im Jahr verbraten“, erzählt Markus, „das geht ohne Probleme. Die Automaten sind erbarmungslos“. Diese Sucht konnte er im Alter von 20 Jahren mit Hilfe einer ambulanten Therapie beenden. Die Heroin- und Kokainsucht ging weiter. Zwar wurde Markus während dieser ersten Therapie bewusst, dass er ein Drogenproblem hat, doch hielt er es weiterhin geheim. [...]