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Künstliche Intelligenz

– Fluch oder Segen?

Für die einen Heilsbringer oder gar neuer Gott, für die anderen das Ende der menschlichen Zivilisation: Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) scheidet die Geister. Doch was ist KI überhaupt? Was bringt sie uns heute schon und wohin wird sie uns in Zukunft noch führen?

Text: Jessica Sobanski & Foto: Pixabay


Schon in der Antike war es der Traum des Menschen, eine denkende Maschine zu entwerfen. Leonardo da Vinci, das Universalgenie der Renaissance, versetzte seine Zeitgenossen mit dem Bau eines künstlichen Ritters und dessen wie von Geisterhand fahrenden vollautomatischen Wagen in Staunen.

Heute sind wir der Erfüllung dieses Traumes ein gutes Stück näher gekommen. Alexa und Siri machen unser Zuhause „smart“, Assistenten das Autofahren sicherer, die Spracheingabe fürs Handy unseren Alltag bequemer. Derlei sogenannte schwache KIs erleichtern unser Leben. Ihre Leistungsfähigkeit beschränkt sich auf einen spezifischen Bereich. Innerhalb dessen sind sie dem Menschen aber häufig überlegen. So besiegte bereits 1997 eine KI den amtierenden Schachweltmeister, und im vergangenen Jahr triumphierte die von Google entwickelte KI AlphaGo Zero in dem asiatischen Brettspiel Go nicht nur über ihre menschlichen Gegner, sondern auch über das Vorgängermodell AlphaGo. Go ist um einiges komplexer als Schach und weist eine Vielzahl optionaler Züge auf.

Wird von KI gesprochen, so sind meist künstliche neuronale Netzwerke und Deep Learning gemeint. Doch was bedeuten diese Begriffe? Künstliche Intelligenz, (Englisch: Artivicial Inteligence = AI) dient als Sammelbegriff für Programme, die selbstständig Aufgaben erledigen können, für die normalerweise menschliche Intelligenz Voraussetzung ist. Hierfür nutzt die KI häufig künstliche neuronale Netzwerke, diese sind, wie der Name bereits verrät, dem menschlichen Gehirn in seiner Funktion nachempfunden. Die in mehreren Schichten aufgebauten Neuronen nehmen Informationen auf, verarbeiten diese und geben das Ergebnis wieder aus. Beim sogenannten Deep Learning, einer Form des maschinellen Lernens (Englisch: Maschine Learning), wird das neuronale Netzwerk zunächst trainiert, indem es z. B. mit zahlreichen Bildern gefüttert und so ein möglichst großer Datenpool angelegt wird. Aus dieser Vielzahl an Beispielbildern kann das System Muster erkennen und hieraus auch selbstständig allgemeine Regeln ableiten, um diese anzuwenden. Es lernt dabei aus seinen gemachten Erfahrungen, also durch Erfolg und Misserfolg, indem es die Stärke der jeweiligen Neuronenverbindungen entsprechend anpasst. Umso mehr Daten der KI zur Verfügung stehen, umso besser kann sie werden. Der Lernprozess hört somit nie auf. Auch Siri, die Spracherkennung im Handy oder der Google Übersetzer nutzen künstliche neuronale Netze sowie Deep Learning und werden so durch jede Anfrage besser. [...]

Aufgeben kam nie in Frage

Ich lernte KiPPE-Verkäufer Manfred bei einer Andacht im Café der Begegnung der Nikolaikirche kennen. Ein vom Leben gezeichneter Mann und doch voll Freude und Lebensmut.

Text: Heiko Rotter & Foto: Enrico Meyer


Als einer von etwa 60 Verkäuferinnen und Verkäufern des Leipziger Straßenmagazins steht der 65-jährige Manfred in Leipzig-Schönefeld und verkauft seit einem halben Jahr die KiPPE. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht bietet er das Magazin höflich zum Kauf an. Oft muss er sich hinsetzen, da er an Rückenschmerzen leidet. Er hat seine Freude am Verkauf, denn dieser gibt ihm etwas Achtung zurück. Das Leben von Manfred war nicht immer einfach, aber er gibt nicht auf.

Seinen erlernten Beruf als Technischer Zeichner kann er seit einer aufkommenden Sehbehinderung nicht mehr ausüben. Anstatt sich abzuschreiben, arbeitete er in den verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel im Gartenbau und als Lagerarbeiter. Später zog es ihn aus dem Schwabenland, wo er geboren wurde, in die Nähe von Bielefeld, wo er eine Bibelschule besuchte und nun in der Kinderarbeit tätig war. „Es war schon als Kind mein Wunsch, als Pastor oder Schlagersänger zu arbeiten”, erzählt Manfred. Eine depressive Störung, die er nicht als gegeben hinnehmen wollte, brachte ihn dazu, nach dem Verlust seiner Arbeit in das interessante Berlin zu ziehen. „In Berlin da tobt das Leben, dachte ich”, so Manfred, „doch es kam alles ganz anders. Ich wurde obdachlos und lebte vom Geld des Sozialamtes.” Wie er so eine ganze Weile auf der Bank geschlafen hatte und kämpfte, um über die Runden zu kommen, lernte er eine Frau kennen und zog bei ihr ein. Auch mit einer Arbeit klappte es wieder: Er fand eine Stelle im Büro des Grünflächenamts in Berlin-Kreuzberg. Die Beziehung hielt allerdings nicht lange und er landete wieder auf der Straße. Inzwischen war die Berliner Mauer gefallen und eröffnete Manfred neue Perspektiven: Es verschlug ihn nach Ostberlin, nach Köpenick. „Die Geschichten vom Hauptmann kenne ich sehr gut”, sagt Manfred mit einem Lachen.

Eine Reise bescherte ihm eine sehr nette Begebenheit und ein ganz besonderes Glück: Manfred lernte seine spätere Ehefrau im Zug kennen. Sie war gerade auf dem Weg nach Kronach zu ihrer Tante. „Es war ein schönes Kennenlernen, wie ich es nicht wieder erlebte. Wir verstanden uns sofort und unsere Liebe war von Harmonie geprägt”, so Manfred. [...]

Schuldnerberatung – es kann jeden treffen

Petra Geicke ist stellvertretende Leiterin der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung des DRK Akademischen Kreisverbands Leipzig e.V. Die studierte Sozialpädagogin und ausgebildete Schuldner- und Insolvenzberaterin ist mit viel Herzblut bei der Sache, um Menschen in finanzieller Not zu helfen. Im Interview verrät die erfahrene Beraterin, was die häufigsten Gründe für Schulden sind und wie es Betroffene schaffen, diese wieder loszuwerden.

Interview: Sandy Feldbacher & Foto: Enrico Meyer

KiPPE: Welche Beratungen bieten Sie an?
Petra Geicke: Wir sind eine soziale Schuldnerberatungsstelle, d. h. wir beraten verschuldete Menschen aus Leipzig. Darüber hinaus sind wir auch eine anerkannte geeignete Stelle für das Verbraucherinsolvenzverfahren. Wir haben viele Klienten, die zuerst zur Schuldnerberatung kommen und mit denen wir dann, wenn alles geklärt ist und es keinen anderen Ausweg gibt, eine Insolvenz starten. Alle unsere Angebote sind für die Menschen, die von uns beraten werden, kostenlos.

Wie verläuft ein Erstgespräch?
Wir klären zunächst die aktuelle finanzielle Situation: Welches Einkommen gibt es? Wie hoch sind die Zahlungsverpflichtungen? Welche staatlichen Hilfen können beantragt werden? Priorität hat immer das aktuelle Leben. In erster Linie sind das die Absicherung von Miete und Strom sowie ein sogenanntes P-Konto (Pfändungsschutzkonto), mit dem jemand, der völlig überschuldet ist, einen bestimmten Betrag vor einer Pfändung schützen kann. Dann gibt es für jeden noch besondere Empfindlichkeiten – wenn z. B. Kinder da sind, muss ein Freiplatz im Kindergarten oder Hort beantragt und Essensgeld bezahlt werden. Alle anderen Sachen sind nachrangig.
Eine wichtige Aufgabe in unserer sozialen Beratung ist es, einen Überblick zu schaffen, damit die betroffene Person genau weiß, wie es bei ihr aussieht: Wo habe ich überall Schulden und wie hoch sind die? Erst dann kann man entscheiden, welchen Weg man am besten geht, um schuldenfrei zu werden.

Wer kommt zu Ihnen?
Es kann wirklich jeden treffen. Es kommen Menschen mit den verschiedensten sozialen Hintergründen und unterschiedlichsten Schicksalen. In der sozialen Schuldnerberatung können wir Menschen aus Leipzig mit geringerem Einkommen über einen längeren Zeitraum beraten. Aber auch Menschen mit höherem Einkommen haben im Schuldenfall sehr wenig Geld, leben mitunter unter dem Existenzminimum und können nicht noch eine teure Beratung finanzieren. Die Insolvenzberatung ist daher nicht an ein bestimmtes Einkommen gebunden.
Wir haben viele Klienten, die plötzlich arbeitslos geworden sind oder ein sehr geringes Einkommen haben und noch ergänzende Leistungen vom Amt beziehen. Es ist erschreckend, dass dies trotz Mindestlohn bei immer mehr Leuten der Fall ist. Das ist sicher auch den steigenden Mieten geschuldet. Ansonsten haben wir Menschen, die bereits sehr jung aus Unerfahrenheit im Umgang mit Geld und Verträgen in Schuldensituationen hineingeraten sind. Manchmal waren schon die Eltern überschuldet und leider „vererbt“ sich ein solches Verhalten mitunter. Deshalb führen wir oft Präventionsveranstaltungen z. B. in Berufsschulklassen durch, um Überschuldung vorzubeugen. [...]

Das Umland zieht mit

Region mit Anziehungskraft

In unserer letzten Ausgabe hatten wir im Titelthema die Sicht auf Leipzig in den Mittelpunkt gestellt. Attribute wie Dynamik, Vielfalt, und Kreativität kamen immer wieder zur Sprache. Eine Stadt, die nie still steht. Profitiert eigentlich das Umland davon? Was passiert dort? Im engeren Sinne denken wir dann oft an den Speckgürtel mit Eigenheimsiedlungen und Gewerbegebieten, hingeworfen in die Landschaft. Ist das alles an Veränderungen? Oder läuft hier trotzdem noch vieles bedächtiger ab? Was ja zunächst nicht schlecht sein muss.

Text & Zusammenstellung: Björn Wilda


Wichtig wohl ist, dass die Menschen, die im Umland leben, und Gäste, die hier weilen, dieses Umland als lohnend in vieler Hinsicht sehen. Sei es nun rein ländlicher Raum, seien es Klein- und Mittelstädte. Ziehen wir mal den Kreis weit um Leipzig bis Mulde und Elbe, Altenburger Land, Burgenlandkreis und Mittleres Saaletal und schauen mal genauer hin, dann ist Vieles in Bewegung und Etliches zu entdecken.

Lützen: Vor dem Stadtjubiläum
Noch knapp ein Jahr, dann will Lützen ganz groß feiern: Das 8000-Einwohner-Städtchen zwischen Weißenfels (Sachsen-Anhalt) und Markranstädt (Sachsen) wird 750 Jahre alt. Die Vorbereitungen auf das Jubiläum im Juni 2019 laufen schon an. Bereits im Vorfeld wird historisches Filmmaterial über Lützen auf zwei DVDs erscheinen. Die ältesten bewegten Bilder stammen von 1932, dem 300. Jahrestag der Schlacht im Dreißigjährigen Krieg, als Schwedenkönig Gustav II. Adolf fiel. Die DVDs können übrigens für 15 Euro schon jetzt erworben werden. Möglich ist das über ein Kontaktformular auf der im Aufbau befindlichen Internetseite „750 Jahre Lützen“. Weiterhin soll es eine bebilderte, zwischen 250 und 300 Seiten umfassende Chronik geben – nicht nur mit bloßen Zahlen und Fakten, sondern die Geschichte in all ihren Zusammenhängen.

Weißenfels: Grüne Achse
Die einstige Residenzstadt Weißenfels (Burgenlandkreis) will ihre Altstadt weiter aufwerten. Konkret geht es im Ergebnis eines Planungs-Wettbewerbs um die Gestaltung einer sogenannten Grünen Achse in der westlichen Altstadt. Das geplante Areal erstreckt sich vom Stadtpark über den Rosalskyweg und weiter über die Hinterhöfe, die zwischen Saalstraße und Friedrichsstraße liegen, bis zum ehemaligen Gebäude der Sparkasse. Die Gesamtkosten für das Projekt sollen sich auf etwa 1,6 Millionen Euro belaufen, wobei etwa 1,49 Millionen Euro über das Programm Stadtumbau des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) des Landes getragen werden. Die Altstadt von Weißenfels zu Füßen des Schlosses Neu-Augustusburg beherbergt viele Sehenswürdigkeiten wie das Fürstenhaus, Novalis-Haus, Heinrich-Schütz-Haus, Geleitshaus und Kloster St. Claren.

Bitterfeld: Auf Aspirin-Tour
Mit Bitterfeld gibt es hier in der Region eine Stadt, die wohl mit den größten Wandel erfahren hat. Diesen Wandel kann man am besten vom Bitterfelder Bogen aus wahrnehmen, einer 28 Meter hohen Stahlkonstruktion. Sie steht auf einem Schutthügel des früheren Tagebauwerks Goitzsche. Heute ist dieser Tagebau ein 24 km² großer See inmitten eines Erholungs- und Naturschutzgebietes. Er ist damit der bisher größte künstlich erschaffene See in Deutschland, und hier steht auch der Pegelturm mit seinen 144 Stufen. Baden, Segeln, Surfen, Wandern, Joggen und Radeln – heute ist einfach alles möglich. Touren durch die Goitzsche werden für den aufmerksamen Besucher gleichwohl zur Spurensuche im weltweit größten Landschaftskunstprojekt. Aber auch der Industriepark jenseits des Bahnhofs, auf dem sich wieder viele Firmen angesiedelt haben, kann einiges bieten. Hier hat Bayer-Bitterfeld die Gläserne Aspirinfabrik errichtet. Über einen Gang können Besucher nach Anmeldung bei der Fertigung der berühmten Schmerztablette zusehen. [...]

Wohnen ist Menschenrecht

Derzeit schreibt das Sozialamt der Stadt Leipzig das Konzept zur Wohnungsnotfallhilfe fort. In diesem Rahmen fand dazu die erste Strategiekonferenz im Neuen Rathaus statt. Es sollten Handlungsbedarfe, Lösungsansätze sowie Umfang und Ziele der städtischen Angebote sowie die der freien Träger aufgezeigt und diskutiert werden. Beim Diskutieren darf es nicht bleiben. Die Zeit drängt. Preiswerte Mieten überall in Leipzig – das war einmal. Die Angst, die Wohnung zu verlieren, treibt längst nicht mehr nur die sozial Schwächsten um. Und die Zahl jener, die längst von Wohnungsoder Obdachlosigkeit betroffen sind, steigt.

Text: Björn Wilda & Foto: Frank Pöhler, Stadt Leipzig


„Es wird immer schwieriger, in Leipzig bezahlbaren Wohnraum zu finden oder zu halten“. Mit diesem Satz umschreibt Sozialbürgermeister Thomas Fabian den Wandel und die damit verbundene Besorgnis erregende Situation, der die Stadt, die auf 600 000 Einwohner zusteuert, unterliegt. Mit 984 Betroffenen ist 2017 ein neuer Höchststand bei akut Wohnungslosen in Leipzig erreicht. Das sind über 260 Fälle mehr im Vergleich zu 2007, eine Steigerung um fast 37 Prozent. Damit liegt Leipzig etwas unter dem Bundesdurchschnitt. Noch.
Fakt ist: Wohnen ist Menschenrecht und keine Alimentierung. Die staatliche Schutzpflicht für Obdachlose ergibt sich besonders aus Artikel 2, Absatz 2, Satz 1 Grundgesetz. Rechtsanwalt Karl-Heinz Ruder: „Der Schutzbereich dieses Grund- und Menschenrechts umfasst die Gesundheit und damit die körperliche Unversehrtheit eines jeden Menschen. In sozialer Hinsicht stellt die Obdachlosigkeit die schärfste Form sozialer Ausgrenzung dar. Ein Leben ohne Obdach ist menschenunwürdig.“ Wir haben es also mit einem verfassungsgemäßen Grundrecht zu tun, wenn es um ein menschenwürdiges Obdach geht – für alle Menschen in Deutschland, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialen Status.
Die Stadt hatte auf die eingangs beschriebene beunruhigende Entwicklung mit ihrem Konzept zur Wohnungsnotfallhilfe von 2014 reagiert. Natürlich gibt es Übernachtungshäuser für Frauen und für Männer, Tagestreffs, Notunterbringungen, Gewährleistungswohnungen, ambulant betreutes Wohnen, Beratungsstellen usw. Leipzig war bisher immer gut aufgestellt und ist es im Vergleich zu manch anderen Großstädten sicher noch immer. Dies hatte jedoch den Blick etwas verstellt, und Sozialamtsleiterin Martina Kador-Probst räumte ein: „Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit ist in der Vergangenheit nicht groß beachtet worden.“ Ausdruck dessen ist u. a., dass es bisher nicht einmal genaue und jährlich erhobene statistische Angaben zu Wohnungs- bzw. Obdachlosigkeit gäbe und die Vernetzung/Kommunikation der Träger untereinander unzureichend sei, wie mehrmals auf der Konferenz festgestellt wurde. Natürlich werden von allen Einrichtungen der Leipziger Wohnungslosenhilfe Angaben zur betreuten Klientel und zu gewährten Hilfeleistungen erhoben und dokumentiert. Jedoch dient die Dokumentation dieser Daten oft lediglich der Abrechnung der erbrachten Leistungen. Eine einheitlich geführte Wohnungsnotfallstatistik steht in der Bundesrepublik nicht zur Verfügung. Aktuell gibt es damit kein einheitliches Messgrößen- und Kennzahlensystem. Deshalb auch ist die Vergleichbarkeit innerhalb der Stadt Leipzig mit anderen Städten so schwierig. Hier bleibt das Potenzial einer strukturierten Dokumentation noch weitgehend ungenutzt. Umso mehr, weil sich Rahmenbedingungen geändert haben und bisherige oben aufgezählte Maßnahmen diesen Bedingungen nun angepasst werden müssen. Da beispielsweise die Versorgung mit neuem und vor allem mit preiswertem Wohnraum schwieriger geworden sei, müsse, so Kador-Probst weiter, vorhandener Wohnraum erhalten bleiben. Die Situation wird verschärft durch Tendenzen wie: kaum sozialer Wohnungsbau, steigende Baukosten und Grundstückspreise, Zweckentfremdung von Mietwohnungen durch Übernachtungsportale, Luxusmodernisierungen, Neubau im hochpreisigen Segment usw. [...]