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Mehr als Schönheit. Wie der Grand Beauty Salon Gesellschaft gestaltet

Was hat ein Haarschnitt mit gesellschaftlichem Zusammenhalt zu tun? Im GRAND BEAUTY SALON in Leipzig-Grünau geht es um weit mehr als Ästhetik; hier wird Schönheit zum Werkzeug für Begegnung, Teilhabe und gegenseitiges Lernen. Die Performance-Künstlerin Frauke Frech hat mit dem Projekt einen Raum geschaffen, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft gemeinsam wirken, voneinander lernen und gesellschaftliche Grenzen spielerisch überwinden können. Für das Projekt „Spread More Beauty“ wurde der GRAND BEAUTY SALON 2021 mit dem renommierten Kulturpreis „The Power of the Arts“ ausgezeichnet..

Interview: Antje Gringmann & Fotos: GRAND BEAUTY SALON

KiPPE: Frauke, wie würdest du das Konzept des GRAND BEAUTY SALONS beschreiben?
Frauke Frech: Grand Beauty ist ein transkultureller Raum für Begegnung, Dialog und gemeinsames Lernen; ein Ort, an dem Menschen über das gemeinsame Interesse an Schönheit zueinanderfinden. 
Unseren Salon in Leipzig-Grünau öffnen wir zweimal wöchentlich, mittwochs und freitags, jeweils von 15–18 Uhr. Insgesamt sind wir 14 Kolleg*innen aus Venezuela, Afghanistan, Deutschland, dem 
Iran, Libyen, Kolumbien und der Ukraine, die das Salon-Team bilden. Wir bieten Haarschnitte, Maniküren und Gespräche an. Wichtig ist, dass Gäste nicht nur empfangen, sondern auch etwas zurückgeben wollen – sei es durch Mithilfe, Gespräche oder eigene Beiträge.

Wer ist Teil des Teams?
Wir sind ein vielfältiges Team von Schönheitsexpert*innen aus aller Welt, Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchtbiografien. Uns eint das Interesse, Schönheit als etwas Verbindendes zu
sehen. Wir lernen voneinander – über kulturelle Unterschiede, Schönheitsideale und Verständigung. 

Wie entstand die Idee?
2014 war ich bei einer Artist Residency (Künstlerresidenz, Anm. d. Red.) im Grandhotel Cosmopolis in Augsburg. Dort traf ich viele internationale Beauty-Expert*innen, die als Geflüchtete nach 
Deutschland gekommen waren. Viele hatten keine Arbeitserlaubnis, aber große Motivation, ihr Können einzubringen. Daraus entstand eine erste gemeinsame Aktion. Dies war der Startpunkt für den 
GRAND BEAUTY SALON.

Kabarett-Hochburg

Lachen, weinen, staunen - Die neue Spielzeit an Leipzigs Kabaretts und Theatern

Die neue Spielzeit beginnt. Die meisten Kabaretts führen ihre Programme fort, die Theater erwachen aus dem Sommerschlaf und starten mit frischer Energie in die neue Saison. In unserer Übersicht stehen die Kabaretts diesmal zwar im Fokus, die Premieren von Oper, Theater der Jungen Welt, Schauspiel und all die anderen Bühnen sollten Sie sich aber auch nicht entgehen lassen.

Pfeffermühle
Zu den Highlights im Kabarett Pfeffermühle zählen sicherlich die Silvestervorstellungen von „Glaube, Liebe, Selbstanzeige“. Hier darf ins neue Jahr gelacht werden. Auch im Zuge der 25. Lachmesse wird viel geboten, u. a. mit Gastspielen von Peter Spielbauer („Alles Bürste“), Timo Wopp („Moral – eine Laune der Kultur“) und auch Luise Kinseher („Ruhe bewaren!“) lässt sich einen Auftritt in der Pfeffermühle nicht entgehen. Im regulären Programm diesmal mit dabei: „Lügen, so wahr mir Gott helfe“ oder auch „Die Ente bleibt draußen!“.
Infos: www.kabarett-leipzigerpfeffermuehle.de

Central Kabarett
Das „jüngste“ unter Leipzigs Kabarett-Häusern überzeugt durch die Verknüpfung von anspruchsvollen Programmen und einer Spitzen-Gastronomie. Auch beteiligt es sich rege an der Lachmesse und begrüßt Gastspieler wie Enissa Amani, Lisa Feller oder auch Alfred Mittermeier.
Aber ebenso können sich die Programme aus den eigenen Reihen sehen lassen: Meigl Hoffmann und Robert Günschmann laden ein zum neuen Programm „Vorsicht Kabarett! Nur Spaß. Im Ernst.“
Infos: www.centralkabarett.de

Sanftwut
Auch das „musikalische“ unter den Leipziger Kabaretts hat viel zu bieten. Zu hören sind z. B. Akkordeon, Trompete, Klavier, Gitarre oder Boomwhackers. Die Premiere des neuen Programms „Lieber schön bescheuert als hässlich mit Diplom“ gibt es am 13. September. Daneben laden auch viele Gastspiele (z.B. zur Lachmesse) und Lesungen zum Lachen und Lauschen ein, wie etwa jene von und mit Uta Serwuschok, die aus ihrem Buch „Komm, mir gehen bei die Giraffen“ liest.
Infos: www.kabarett-theater-sanftwut.de

academixer
Das Programm der academixer lockt mit vielen Soloprogrammen – u. a. Anke Geißler mit „Sie haben da was an der Scheibe“, aber auch mit Ensemble-Programmen. So hat z. B. „Gib‘s doch zu“ am 27. September Premiere. Im Rahmen der Lachmesse sind unter anderem Tom Pauls und Gäste („das Sächsische Wort des Jahres“) oder auch Matthias Tretter („Selfie“) zu sehen.
Infos: www.academixer.com [...]

Die Leipziger Handschrift

Firmen, die eine ungebrochene Tradition bewahren konnten

Giesecke & Devrient
Im Banknotendruck und bei sonstigen Wertpapieren die Nr. 1 in der Welt ist die Firma Giesecke & Devrient, die sich in Familienbesitz befindet. Am 1. Juni 1852 gründeten Hermann Giesecke und Alphonse Devrient in Leipzig eine Buch-, Kupfer- und Steindruckerei unter dem Namen „Giesecke & Devrient“. Schnell entwickelte sich der Banknoten- und Wertpapierdruck zu einem erfolgreichen Geschäftsfeld und wurde bestimmend für das junge Unternehmen. Bereits 1858 zog die Druckerei mit einer eigenen Schriftgießerei in neu erbaute Geschäftsräume in der heutigen Nürnberger Straße 12 in Leipzig. 1923 war G&D maßgeblich am Druck der Rentenmark beteiligt.
Die Produktionsanlagen wurden 1943 durch einen alliierten Bombenangriff schwer beschädigt, die Produktion ausgelagert. Das Unternehmen wurde 1948 durch die Sowjetische Militäradministration enteignet und in einen VEB umgewandelt. Inhaber Siegfried Otto (gebürtiger Hallenser) verlegte daraufhin den Sitz nach München. Nach der deutschen Wiedervereinigung erwarb G&D 1991 das ehemalige Stammhaus in Leipzig und gliederte es als Standort für den Wertpapier- und Banknotendruck in den aus München geführten Konzern ein. Insgesamt rund 150 Länder entscheiden sich inzwischen für die Produkte des Unternehmens, überwiegend Banknoten und Ausweise.
Heute ist das Leipziger Werk mit rund 360 Mitarbeitern wichtiger Bestandteil der Technologiestrategie von G&D und eine der modernsten Banknoten- und Sicherheitsdruckereien weltweit. Aus den Druckmaschinen an der Nürnberger Straße kommen Banknoten für über 60 Länder. Eine Innovation: Als weltweit erste Druckerei kann G&D Designs mittels einer Laserstation auf jeder Banknote individuell erzeugen.

Kirow Leipzig
Die Ingenieure Liebig, Kranbauer und Unruh, letzterer Experte für Stetigförderer, gründeten 1887 in Reudnitz die Firma „Unruh & Liebig“. Zuvor, 1880, hatte Richard Liebig schon sein „Technisches Bureau und Maschinenbau“ eröffnet. Mit dem Bau von Kranen und Hebezeugen trafen die Produkte den Nerv der Zeit, vor allem Laufkrane für die vielen neuen Fabriken waren gefragt. Ein weiterer Vorgänger von Kirow war das Stahlbau- und Verzink- Unternehmen Grohmann & Frosch in Plagwitz, dessen einstigen Sitz wir heute noch am Stelzenhaus am Karl-Heine-Kanal erkennen können.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde aus „Unruh & Liebig“, das wegen Expansion inzwischen in Plagwitz angesiedelt war, zunächst „Unruh und Liebig Transmasch“, bis das Unternehmen 1952 den Namen VEB Schwermaschinenbau S.M. Kirow erhielt. 1971 übernahm Kirow (inzwischen zum TAKRAF Verbund gehörend) infolge der Verstaatlichungswelle auch die Nachfolgebetriebe von Grohmann & Frosch. Kirow wurde auf allen Kontinenten zu einer bekannten Marke, die es bis heute geblieben ist. „Unsere Exportschlager sind vor allem Eisenbahnkrane und Schlacketransporter“, wie Steffi Schneider vom Marketing während der Führung durch die Montagehallen erklärt, „darin sind wir auch Marktführer weltweit.“ Auf dem Dach des historischen Hauptgebäudes weht an jenem Tag die Flagge Brasiliens – Hinweis darauf, dass Einkäufer vom Zuckerhut auf dem Gelände sind, die Woche zuvor wehte die Fahne Chinas… Inzwischen ist die Flaggenhissung zu einer dankbaren Tradition geworden.
Inhaber Ludwig Koehne, dessen Vater kurz nach der Wende zunächst den Betrieb übernahm, ließ kräftig investieren. Einige Gebäude auf dem historischen Gelände an der Spinnereistraße werden heute u.a. als Büros und Kantine, Lager und Montagehallen genutzt – natürlich zeitgemäß modernisiert. Die beiden neuesten Hallen, die für den Stahlbau und das Finish, wurden 2014 eröffnet. Auf dem Testgelände werden die Neuauslieferungen unter den Augen der Kunden geprüft.
Heute firmiert Kirow mit seinen 180 Mitarbeitern (der Trend geht nach oben) unter dem Dach der Kranunion mit seinen drei Standorten. [...]

Hohe Flora, flache Hierarchien

Cornelius Heimstädt von Annalinde im Interview

Im Leipziger Westen geht einiges. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet seit vier Jahren das soziale Landwirtschaftsprojekt Annalinde gGmbH. Neben dem Gemeinschaftsgarten in der Zschocherschen Straße hat das Team mittlerweile eine alteingesessene Stadtgärtnerei übernommen und plant außerdem eine interkulturelle Streuobstwiese. Daneben gibt es zahlreiche spannende Angebote und Projekte zu entdecken – die KiPPE ließ sich einen kleinen Überblick geben.

KiPPE: Wie bist du zu Annalinde gekommen?
Cornelius Heimstädt: Ich bin seit 2013 dabei. Vorher hatte ich mein Medizinstudium abgebrochen, suchte nach einem Lückenfüller und habe ein Praktikum bei Annalinde angefangen. Heute studiere ich Ökolandbau und Vermarktung an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Derzeit mache ich mein Praxissemester hier.

Wie ist Annalinde entstanden?
Gegründet wurde das Projekt 2011 von Dominik Brenner und Jakob Ottelinger. Dominik ist studierter Sozialpädagoge, Jakob Medienpädagoge. Nach dem Studium wollten sie keinen Bürojob machen und haben nach einer passenden Möglichkeit gesucht, ihre Ideen umzusetzen. Schließlich kamen sie auf den Garten und haben über eine Anzeige Gärtner gesucht. Darauf haben sich Phillip und Juri gemeldet, zwei Gartenbauingenieure. Phillip ist heute immer noch hauptberuflich dabei, und Juri ist neben seinem Job im Gemeinschaftsgarten in der Zschocherschen Straße aktiv, mit dem ja alles angefangen hat. 2013 kam die Fläche zwischen Lützner und Demmeringstraße dazu, eine alte Stadtgärtnerei die schon seit 1982 im Betrieb ist, wo wir vor allem Gemüse anbauen. Das Gärtnerehepärchen ist damals in Rente gegangen, und der neue Besitzer der Fläche hat Leute gesucht, die sich mit Gärtnern auskennen, hat sich an uns gewendet und verpachtet uns nun die Fläche.

Er hätte da auch Stadthäuser draufsetzen können, wie es der Investor im Fall der Nachbarschaftgärten plant.
Naja, ich glaube, eigentlich sollte eine Tankstelle dahin, aber das hat zum Glück offensichtlich nicht geklappt.

Ihr habt neben Gemeinschaftsgarten und Gärtnerei noch zahlreiche andere Projekte. Kannst du einen Überblick darüber geben?
Die Projekte kamen alle sukzessive dazu. Teilweise werden die von uns verwirklicht, wie das Gartendinner, teilweise von Externen, wie die Imkerei – dahinter steht ein Architektenpaar, das uns gefragt hat, ob es seine Bienenvölker auf unsere Fläche stellen kann. Den Zeichenzirkel leitet ein befreundeter Künstler. Er und seine Schützlinge kommen immer donnerstags und suchen sich Motive im Garten. Er hat uns auch schon im Gemeinschaftsgarten beim ästhetischen Konzept geholfen. Und dann gibt es noch Viva la Vielfalt – unter dem Namen finden seit April im Gemeinschaftsgarten alle zwei Wochen Treffen mit Flüchtlingen und unseren Freiwilligen statt. Langfristiges Ziel ist es, einen interkulturellen Obstgarten am Plagwitzer Bürgerbahnhof aufzubauen. Außerdem gibt es so genannte Mundraubausflüge, da klappert man gemeinsam verschiedene Mundraub-Stationen ab und dann wird aus dem Gesammelten etwas gekocht – um nur einige Beispiele zu nennen. [...]

Wendebiografien

Ein Sprung ins kalte Wasser - Historiker Dr. Jörn-Michael Goll zu Wende und Einheit

Der geschichtsträchtige Umbruch in den Jahren 1989/90 bewegte die ganze Welt und alle Deutschen. Für die meisten Ostdeutschen war er lebensverändernd. Angefangen von den ambivalenten Emotionen, die das Ende des alten Systems auslösten bis hin zu den ganz faktischen Einschnitten, die aus der Einheit hervorgingen wie die immens ansteigende Arbeitslosigkeit und der Geburtenknick. Dr. Jörn-Michael Goll forscht an der Universität Leipzig u.a. zur Alltagsgeschichte im geteilten Deutschland. Die KiPPE sprach mit ihm über die Bedeutung von Wende und Wiedervereinigung für die Ost-, aber auch die Westdeutschen.

KiPPE: In diesem Herbst jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 25. Mal: Wie hat sich der Alltag für DDR-Bürgerinnen und -Bürger damals verändert?
Dr. Jörn-Michael Goll: Das war für sie eine totale Veränderung. In erster Linie natürlich das politische System: Demokratie, Wahl-, Meinungs- und Informationsfreiheit. Dadurch hat man mehr Selbstbestimmung, aber auch mehr Eigenverantwortung erhalten. Sozial und wirtschaftlich kann man das Stichwort Treuhandanstalt nennen und die Transformation zur Marktwirtschaft. Die Gesellschaft entwickelte sich von einer Mangel- zu einer Konsumgesellschaft. Was vorher nicht ausreichend vorhanden war, lag nun über Nacht in den Schaufenstern.
Was ich noch aufzählen würde, ist die Umweltsituation. Grade hier im Süden der ehemaligen DDR mit der Braunkohle und den Industriebetrieben ist dies ein zweischneidiges Schwert. Die Betriebe wurden zum Teil abgewickelt. Zumindest hat das aber auch dafür gesorgt, dass sich die Umweltsituation verbesserte.
Eine Hauptforderung der Demonstrationen war die Reisefreiheit. Die bestand nun, und das führte zu einer Individualisierung der Gesellschaft. Viele sind weggezogen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf zahlreiche Menschen. Dadurch entstanden gerade im Osten große Defizite in der sozialen Sicherheit: Die Arbeitslosigkeit ist heute immer noch doppelt so hoch wie in Westdeutschland.

Welche Wünsche und Erwartungen gab es in der Zeit des Umbruchs?
Das ist natürlich ganz unterschiedlich. Es gibt allerdings ein paar Eckdaten, wie das Ergebnis der ersten freien und demokratischen Wahlen. Die Mehrheit der Wähler hat auf eine schnelle Wiedervereinigung gesetzt, insofern war dieser Weg legitim. Ein Großteil der Bevölkerung hatte sich aber ein Bild vom Westen aufgebaut – sei es über Westpakete oder die Medien – das vielleicht auch einem Traumbild entsprach. Die Bürgerrechtler dagegen, die sich aktiv dafür eingesetzt hatten, dass sich die DDR-Gesellschaft verändert, waren in der Minderheit. Sie träumten noch von sozialistischen Idealen und hatten gar nicht unbedingt das System der Bundesrepublik im Kopf. Menschen, die in der DDR unterdrückt und ausgegrenzt waren, hatten nach dem Umbruch natürlich komplett neue Perspektiven. Die Freiheiten, die man hinzugewann, waren enorm. Älteren Menschen auf dem Land waren dagegen zum Teil andere Kriterien wichtiger, wie etwa die Versorgungslage vor Ort. Da offenbarten sich natürlich Problemstellungen ganz anders als bei jungen agilen Typen, die von den vielen Freiheiten profitieren und Risiken als Chancen betrachten.

Hat sich dagegen das Leben im Westen verändert?
Für die Menschen in den alten Bundesländern hat sich zunächst wenig fühlbar verändert. Es gab lediglich ein Ampelmännchen, das man nicht kannte, oder einen grünen Pfeil an einer Straßenkreuzung. Ein bisschen anders verhielt sich das in den Regionen, die direkt an der innerdeutschen Grenze lagen oder in Westberlin. Da hat man natürlich ganz deutlich eine Veränderung gespürt. Die Menschen dort haben das Umland ganz anders wahrgenommen, lebten nicht mehr auf einer Insel. Es wäre allerdings zu einfach, die Veränderungen der letzten 25 Jahre allein auf den Prozess der Wiedervereinigung zu schieben. Da kommen noch ganz andere Faktoren dazu: Globalisierung, Technologie, Kommunikation, Wirtschaft, politische Sphäre – das Internet, der EU-Binnenmarkt, neue Supermächte oder der Zerfall der Sowjetunion. [...]