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Hausverbote für KiPPE-Verkaufende

Ende Februar erfuhren wir zunächst über Instagram von autorisierten und nicht autorisierten KiPPE-Verkäufern, die in der Südvorstadt aggressiv auftraten. Und von einem Hausverbot, das im Killywilly und anderen gastronomischen Einrichtung eines Leipziger Gastronomens über Aushänge kommuniziert wurde. Ein LVZ-Beitrag mit dem Titel „Hausverbot für ‚Kippe’-Verkäufer in Kneipen” folgte am 7. März 2026. Wie gehen wir damit um?

Text: Sandy Feldbacher & Foto: Diana Richter

Wenn Gäste oder Mitarbeitende in Lokalen oder Läden bedrängt oder beleidigt werden, verstößt das ganz klar gegen unsere Verkaufsregeln und ist nicht akzeptabel. In dem Fall sanktionieren wir die entsprechenden Verkaufenden und schließen sie bei mehrfachen Verstößen permanent von der Heft-Ausgabe aus. Wer sich nicht an unsere Regeln hält, bekommt von uns keine Magazine. Dabei müssen wir vorher natürlich prüfen, wer genau Probleme verursacht hat. Hierfür sind wir ein Stück weit auf Hinweise, Informationen und die Kooperation mit Betroffenen oder Gastronom* innen angewiesen. Im aktuellen Fall wurde uns all dies nicht gewährt, sondern direkt ein generelles Hausverbot ausgesprochen. Leider fällt damit das Verhalten Einzelner unfairerweise auf alle KiPPE-Verkaufer*innen zurück. [...]